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27. Oktober 2010

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Adobe Max – über InMarket

Bevor ich in den Flieger steige noch ein paar Infos zum neuen App-Store-Service InMarket von Adobe – ein Service, mit dem App-Developer über eine Zentrale viele, viele App-Stores beliefern können sollen. Und das geht so: 1// Die AIR-App mit dem InMarket SDK ausstatten 2// In InMarket hoch laden 3// In den gewünschten App-Stores veröffentlichen 4// Analyse-Daten für Usability-Optimierung und Pricing bekommen. Noch ist InMarket ganz am Anfang – aber Adobe hat schon einiges geplant…

So plant Adobe beispielsweise auch zusätzlich, dann auch kostenpflichtige Vermarktungsmöglichkeiten (bspw. prüft das Unternehmen anscheinend, ob Werbung auf den Download-Seiten von PDF Reader oder Flash PLayer lohnen). Außerdem soll es ein Affiliate-Programm geben, sodass Blogger und andere InMarket-Apps ebenfalls vertreiben können (ähnlich wie das bei Amazon schon möglich ist).

Auch in Sachen Preisoptimierung will Adobe einiges anbieten. Jetzt schon kann man pro gewähltem Store einen separaten Preis angeben. Künftig soll man auch verschiedene Preismodelle testen können. Schon jetzt unterstützt das Adobe InMarket SDK verschiedenste Preismodelle, wie etwa “Feature-Based-Prices” oder “Try-before-Pay”. Nur die jeweiligen Stores der unterschiedlichen Anbieter unterstützen noch nicht alle die Funktionen. Adobe arbeitet aber natürlich darauf hin, dass sie dies im Laufe des nächsten Jahres tun.

Außerdem will man in Sachen In-Content-Advertising einiges ermöglichen – für viele ja eine attraktive Alternative zur Finanzierung über einen App-Verkauf.

Apropos App-Verkauf: Kosten soll InMarket (bis jetzt) den Entwickler nichts. Adobe habe statt dessen mit den jeweiligen Partnern ausgehandelt, dass es einen Teil von deren üblichen Umsatz-Prozenten bekommt. Testen kann man InMarket natürlich auch schon kostenlos – und zwar unter www.adobe.com/devnet/inmarket.html

Das Ganze sieht für Entwickler und App-Vermarkter ziemlich spannend aus. Natürlich ist Apple nicht mit dabei… Aber wenn der Service hält, was er verspricht, dürfte sich Apple auf diese Weise ja vielleicht auch ein bisschen unter Zugzwang gesetzt sehen…

Simon Widjaja und ich im Presseraum der Adobe Max

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