BLOG no image

26. Oktober 2010

Adobe Max: alle meine Screens

Ein bisschen ?berm?det sind wir heute in den zweiten Tag der Adobe Max (max.adobe.com) im kalifornischen Los Angeles gestartet. Gestern schon zeigte uns Kevin Lynch die Zukunft, wie sie Adobe sie sich vorstellt: Flash und AIR everywhere ? bis auf Apples Produkte nat?rlich. Aber, so Lynch, es gibt auch ein Leben neben iPhone und iPad. Eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse…

Keine Frage, die Anzahl an Screens (und damit Plattformen) steigt inflation?r. Da dr?ckt den einen oder anderen schon die Frage, wie man all die Devices und Betriebssysteme heute und vor allem auch k?nftig beliefern soll. Wer kann es sich ? als Publisher beispielsweise ? schon leisten, f?r jeden Hersteller, jedes Ger?t, jede Plattform eine eigene L?sung zu stricken. Nun, Adobe hat daf?r zwei L?sungsm?glichkeiten parat ? die sich aufeinander zu bewegen, difundieren.

Da ist nat?rlich die Web-basierte L?sung, sprich optimierte Websites respektive Web-Apps. Hier will Adobe mit Dreamweaver das Tool der Wahl anbieten: mit HTML-5- und nun auch jQuery-Support. ?berhaupt gab Adobe sich redlich M?he HTML5 und Flash als kooperierende Partner zu inszenieren ? und nicht als Widersacher (siehe Foto unten). Flash habe schon immer gekonnt, was HTML (noch) nicht k?nne, meinte Kevin Lynch dazu in der Pressekonferenz nach der Keynote. So soll das auch in Zukunft bleiben ? beispielsweise beim Thema 3D.

(Live auf der Keynote der Adobe Max: Senior Technical Evangelist Ben Forta mit Puppet Flash & HMTL)

Interessant auch die Vorschau auf ein vielleicht neues Tool namens Edge ? quasi ein Animationstool f?r JQuery mit Flash-?hnlicher Zeitleiste und Code-View (laut PR-Abteilung gibt es dazu allerdings noch keine Infos online und es steht wohl auch noch nicht fest, ob es Bestandteil von Dreamweaver werden soll oder ein eigenes Produkt).

Daneben soll es k?nftig ? wie gesagt ? AIR Apps ?berall geben: auf Smartphones, Tablets und auf Smart-TVs. Adobe AIR 2.5 und Adobe AIR 2.5 SDK ist ab sofort verf?gbar (www.adobe.com/go/air_sdk). Das? AIR SDK f?r’s Blackberry Playbook bei Research in Motion (RIM, www.rim.com) sowie das f?r die Smasung Smart TV Platform soll es Anfang n?chsten Jahres bei den Herstellern selbst geben.

Und schlie?lich gibt es zwei Suites bzw. Tools f?r die 1-App-4-all-Devices-Ver?ffentlichung: F?r Verlage die so genannte Digital Publishing Suite. Dabei soll es sich um eine Rundum-Sorglos-L?sung handeln: von der Layout-Entwicklung in InDesign ?ber die Anreicherung mit digitalem Content via einem Hosting Dienst namens “Production Service”, die Verbreitung ?ber den “Distribution Service”, den Bezahl- und Vermarktungs-Dienstleistung “E-Commerce-Service” bis hin zum Monitoring der diversen Apps ? also welche User nutzen welche Inhalte in welcher Form? Professionelle Publisher k?nnen sich f?r ein Prerelease-Programm unter www.adobe.com/beta anmelden ? weitere Infos gibt es unter www.adobe.com/digitalpublishing.

F?r Entwickler wird es InMarket geben: Ein Tool, mit dem man AIR-Apps auf diverse mobilen Devices ver?ffentlichen und tracken k?nnen soll. Noch kann man sich f?r diesen Service kostenlos anmelden unter www.adobe.com/devnet/inmarket.html.

Ex-Hobnox-Entwickler Joa Ebert (links) und generativer K?nstler Erik Natzke (rechts) vor der Keynote beim Live-Coden und malen…

Klar, dass Flash Builder und Catalyst da auch ein bisschen gepimpt werden m?ssen: So wird man mit Flash Builder “Burrito” wird man dann Flex Kompenenten nutzen k?nnen, die spezielle Multitouch-Funktionalit?ten liefern sowie verschiedene Design-Views f?r horizontale und vertikale Ansichten. Will man seine App dann auf dem mobilen Endger?t testen, so soll man daf?r Debugger von Flash Builder nutzen k?nnen. Au?erdem kann man nun die gleiche Datenbasis nutzen, um im Flash Builder “Burrito” darauf eine mobile App und eine PC-App zu erstellen.

Au?erdem soll sich die Zusammenarbeit von Flash Builder und Catalyst verbessern: Entwickler k?nnen verschiedene Komponenten schon mal definieren, diese an Catalyst ?bergeben ? und dort kann der Designer dann die Skins daf?r anlegen. Eine Vorab-Version von Burrito gibt es unter labs.adobe.com/technologies/flashbuilder_burrito/.

Alles ? so CTO Kevon Lynch bei der Pressekonferenz ? drehe sich alles um die Frage, wie man die besten Experience auf m?glichst vielen Plattformen realisieren kann? Und das m?glichst effizient, m?chten wom?glich viele Unternehmen erg?nzen. Denn schon steht ja die n?chste Screen-Spezies vor der T?r: der web-f?hige Fernseher. Da wird es nach Lynchs Meinung zun?chst einmal darum gehen, wie man bestehende Angebote best m?glich portieren kann. Erst dann wird man speziell f?r dieses “Lean-back”-Unterhaltungsmedium dedizierte L?sungen entwickeln.

Adobe setzt bei der Suche nach dem m?glichst effizienten Workflow f?r alle Endger?te jedenfalls ganz auf die rund 40 Partner, die sich im Open Screen Project (www.openscreenproject.org) zusammen geschlossen haben. Das Ansinnen von Adobe wird die Branche sicherlich goutieren. Inwieweit sich der Gang ohne Apple machen l?sst, wird die Zukunft zeigen.

Tags: , , , , , , , , ,


Über den Autor



One Response to Adobe Max: alle meine Screens

  1. Pingback: Adobe Max: alle meine Screens – Weave « eGuy on mobile Publishing Blog

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Zurück nach oben ↑