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1. Februar 2013

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Ausspähspielzeug von i.onik

Sie müssen ja nicht gleich die NEW YORK TIMES hacken, aber erinnern Sie sich noch an diese Yps Gimmicks, das Detektiv-Periskop mit dem man um die Ecke kucken konnte oder die Brille mit den Spion-Spiegeln? Natürlich alles alter Krempel. Heutzutage braucht man zum Ausspähen mindestens eine AR-Drohne oder noch besser den unauffälligeren i.onik Spion.

Immerhin 20 Meter reicht das WLAN des kleinen fernsteuerbaren Kettenfahrzeugs mit integrierter Kamera, das Live-Videos und Fotos in Echtzeit auf iPhone, iPad oder iPod touch überträgt. Der Nutzer steuert den Mini-Bond ebenfalls per Smartphone und wer immer noch glaubt, dass Kriegsspielzeug böse ist, der lese Umberto Ecos Essay “Brief an meinen dreijährigen Sohn”!

„…Stefano, mein Sohn, ich werde dir Gewehre schenken. Denn ein Gewehr ist kein Spiel. Es ist Anstoß zu einem Spiel. Mit ihm musst du eine Situation erfinden, ein Beziehungsgeflecht, eine Dialektik von Ereignissen. Du machst Peng mit dem Mund und entdeckst, dass dein Spiel soviel taugt, wie du selbst hineinlegst und nicht schon vorfabriziert darin findest. Du stellst dir vor, dass du Feinde vernichtest, und befriedigst damit einen Urtrieb, den keine Zivilisation dir je austreiben wird…“

Der Spion wird mit handelsüblichen AA-Batterien betrieben und ist zu einem UVPreis von 79,00 Euro im Handel erhältlich.

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