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12. Dezember 2012

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Ping.it startet mit 17.000 Nutzern in die public Beta

Der 38 jährige Norweger Marius Lian startete heute in Oslo die erste öffentliche Version seiner neuen Plattform Ping.it, mit der man der Dauerbeschallung durch Social-Media-Kanäle und E-Mails entkommen können soll. Die Idee des Start-ups: es kombiniert die Merkmale sozialer Netzwerke mit denen der E-Mail. Nutzer können sich sogenannte Pings schicken, Inhalte-Empfehlungen, die man nur an bestimmte Empfänger sendet, statt sie wie in den klassischen sozialen Netzwerken mit der breiten Masse zu teilen. Außerdem hat im Gegensatz zu E-Mail-Konten der Ping.it-Posteingang keine Adresse, die sich von Spammern erreichen lässt.

“Wir befinden uns an einem Wendepunkt. Wir können nicht noch mehr Zeit online verbringen “, sagt Marius Lian, CEO von Ping.it. Durch die Hybrid-Architektur der Plattform sollen sich besonders relevante Inhalte zuspielen und damit der Nachrichtenkonsum deutlich verbessern lassen. Dank dieses direkten Ansatzes verzeichneten laut Lian rund 87,5% aller Pings aus der Testphase irgendeine Form von Interaktion – deutlich mehr als auf Facebook oder Twitter.

Die Ping.it Browser-Schaltfläche (ähnliches Prinzip wie bei Pinterest) erleichtert zudem das pingen von Inhalten während des Surfens – URLs müssen die Nutzer nicht händisch im Netzwerk teilen, sondern können sie direkt per Knopfdruck an ausgewählte Kontakte übermitteln – übrigens auch an Nichtmitglieder. Wir finden, dass man das ruhig mal ausprobieren kann und freuen uns über Pings an redaktion@weave.de.

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