BLOG dvd-deadrop

16. Januar 2013

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WEAVE 01.13 – Linkliste: Urbane Interfaces

SURFEN AUF DEM STADTARCHIPEL

Mit Zement, Computertechnik und universell begabten Usern gestalten Künstler, Designer und Forscher neue Formen städtischer Interaktion. In der aktuellen WEAVE zeigen wir neue Projekte

DEAD DROPS (2010–2012)
»Un cloud your files in cement!« // Früher steckten die Leute kleine Zettel in mehr oder minder bekannte Baumritzen in der Hoffnung, dass jemand Bestimmtes sie fand. Aram Bartholl zementierte als Erster USB-Sticks in Häuserwände. Inzwischen dient ein DVD-Laufwerk als offene Schnittstellen zwischen physikali- scher und virtueller Welt.
>>>http://deaddrops.com

STREET PONG (2012)
Hoffen auf die rote Welle // Studenten der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim ergänzen Straßenampeln um ein interaktives Interface, an dem sich auf Grün wartende Fußgänger die Zeit vertreiben können.
>>>www.hawk-hhg.de/pressestelle/179339_186700.php

»SONIC DRIFT« (2011)
So klingt, so swingt die Stadt // Der immer präsente, stets flüchtige Sound der Stadt – wir haben gelernt, ihn auszublenden. Was entgeht uns dabei? Die Android-App der kanadischen Medienkünstler von Memelab speichert Umgebungsgeräusche mit GPS-Standpunkt.
>>>www.memelab.ca/sonic-drift

»URBANFLOW« (2011)
Erklär mir City // Die Designer von Nordkapp haben zusammen mit Urbanscale New York einen Orientierungsterminal für ihre Stadt Helsinki entworfen. Dieses Video erläutert die geplante Interaktionsfläche und ihre verschiedenen Informationsschichten:

http://helsinki.urbanflow.io
http://urbanscale.org
http://nordkapp.fi

SKATESOMETHING
Skateboard Hürden // Die Plakat-Aktion »If You See Something, Skate Something« (2010) ermuntert zu sportlicher Betätigung im öffentlichen Raum und stellt die Frage, wie Skater die Stadt wahrnehmen. Zugleich ist sie eine Parodie auf die Kampagne »If You See Something, Say Something« des Departments of Homeland Security NewYork.
>>>www.skatesomething.com

CITY TICKETS NYC  (2011)
Schmarotzer-Schnittstelle // Das Interface für den kommunalen Dialog City Tickets NYC entwickelte Urbanscale für die Städte New York und Kopenhagen und stellte das Konzept erstmals 2011 im MoMa New York vor. Theoretisch können sich Bürger ein Ticket ziehen, ihre Beschwerde oder eine Beanstandung eintragen und es anschließend einfach in den Briefkasten werfen.
>>>www.moma.org/interactives/exhibitions/2011/talktome/objects/145530

ARCHIPELAGO (2010)

New York, Paris, London // Wie lebt es sich auf den Plätzen und Straßen der Stadt? Wo begegnen sich die Menschen, an welchen Orten verweilen sie? Anil Bawa-Cavia analysiert das Sozialleben in London, Paris und New York, indem er Foursquare-Daten visualisiert. Dabei treten auch andere urbane Spezifika zutage.
>>>www.urbagram.net/archipelago

Ein ähnliches Projekt von der School of Computer Science an der Carnegie Mellon University namens Livehoods – Use-Based Urban Analytics, wertet ebenfalls Foursquare check-ins aus, um das Sozialverhalten im Stadtraum sichtbar zu machen.
>>>livehoods.org

Weitere Beispiele hat Interaction Designer Stefan Wölwer zusammen getragen.

Mark McKeague – City Symphonies (2012)

>>>markmckeague.com/work/city-symphonies

Marling – Usman Haque (2012)
>>>www.haque.co.uk/marling.php

GE: the two words of tomorrow – FIELD (2012)
>>>www.field.io/project/two-words-for-tomorrow
Sound Design:  David Kamp, Code: Matthias Dörfelt, Design Input: Carl Burgess, Tech Support: Lukasz Karluk

Windswept – Charles Sowers (2011)
>>>charlessowers.com/windswept

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